Entwicklung & Innovation

Unsere Mitarbeiter zeichnen sich sowohl durch die Neugierde an neuen Lösungen aus als auch durch den Willen, die eigene Arbeit und die Arbeitsergebnisse ständig zu verbessern. Über die erforderlichen Anpassungen an sich ändernde Marktverhältnisse hinaus, übernahmen IKK-Mitarbeiter in einzelnen Fachbereichen immer wieder die Führungsrolle bei der Entwicklung und Einführung von neuen Dienstleistungen und Arbeitsprozessen.

In den Gründungsjahren war die IKK eines der ersten Ziviltechnikerbüros, das komplexe Rechenaufgaben löste – damals noch auf den Rechenanalagen der TU Graz, die mit Lochkarten programmiert wurden. Als der Personal Computer Einzug in den Arbeitsalltag nahm, entwickelte die IKK zusammen mit der Hochschule in Györ eine eigene Software zur Verkehrsmodellierung und bei der Hydroconsult wurde ein Programm zur Berechnung von Wasserspiegellagen ausgearbeitet.

Darüber hinaus führte die IKK bereits im Jahr 2003 ein nach der Norm ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem ein. Heute hat sich die IKK stärker denn je dem Wandel hin zu einem innovativen Unternehmen verschrieben. Unser klares Ziel ist es, laufend neue Produkte und Dienstleistungsinnovationen am Markt einzuführen. Neben einem starken Stammgeschäft entsteht so ein weiteres Standbein, wo wir in einzelnen Marktnischen als Innovation Leader neue Marktbedürfnisse schaffen können. Als erstes Ergebnis dieser Anstrengungen konnte im Herbst 2015 mit TrafficCheck.at eine eigene Online-Plattform für das Qualitäts- und Störfallmanagement im Verkehrswesen dem Markt präsentiert und bei der Stadt Graz in Betrieb genommen werden. Ein weiteres Beispiel ist die Beteiligung an der Entwicklung von wInterface – einer vorgefertigten, innovativen Vollwärmeschutzfassade. Nachfolgend werden einige aktuelle Produkte im Detail vorgestellt.

WASPI

Die Software WASPI  der Hydroconsult GmbH basiert auf bewährten Programmen des US Army Corps of Engineers / Hydrologic Engineering Center. Die Programme wurden weiterentwickelt, an die Bedürfnisse im deutschsprachigen Raum angepasst und mit einer Pre- und Postprocessingoberfläche unter Windows XP bis Windows 10 (32- und 64bit Systeme; ältere Versionen auf Anfrage) versehen. Zahlreiche Behörden, Elektrizitätsversorgungsunternehmen, Ingenieurbüros, Fachhochschulen und Universitäten nutzen die vom Input bis zum Output benutzerfreundlichen Programme.

Es handelt sich grundsätzlich um eindimensionale Programme, wenn auch zahlreiche 2D-Probleme einer quasi-2D-Lösung zugeführt werden können. Optional stehen auch SMS-Tools mit N2D (Hangwasser-Niederschlag-Abfluss-Modellierung) zur Verfügung, die eine einfache Weiterbearbeitung von Ergebnissen aus den Programmen SMS bzw. Hydro_As-2d ermöglichen. Die neue Version 4.0 enthält zusätzlich eine laufend wachsende Hydraulik-Toolbox.

Weitere Informationen zur Software WASPI finden Sie unter www.hydroconsult.net/software/waspi-sms-tools-1

Gabionen Lärmschutzwandsysteme

Im Zuge der Lärmschutzbauprojektplanungen wurde ein „Absorbierendes Gabionwandelement“ in Form einer standardisierten Lärmschutzkassette für HE Steher entwickelt.

Gabionen, die ausschließlich mit Steinen befüllt sind, gewähren keinen effektiven Lärmschutz. Um die in den Normen geforderten Lärmschutzwerte zu erfüllen, ist der Einbau eines Lärmschutzkerns in den Steinkorb erforderlich.Die Baudetailentwicklung sowie die Durchführung der erforderlichen Prüfungen der schalltechnischen Eigenschaften erfolgten durch die Firma Scherf.

Die neuen Stein-Lärmschutzkassetten wurden bereits bei verschiedensten Lärmschutzwandprojekten erfolgreich eingesetzt.

IKK Lärm
wInterface

wInterface

wInterface entwickelt und produziert vorgefertigte Fassadenelemente für den Vollwärmeschutz. Durch die automatisierte Herstellung der Hightech-Dämmelemente und ihres Befestigungssystems wird das gesamte Verfahren der Gebäudedämmung auf digitale Prozesse umgestellt. Die industrielle Vorfertigung maßgenauer modularer Dämmelemente vereinfacht in Kombination mit dem optimierten Befestigungssystem die Fassadendämmung gegenüber herkömmlichen Systemen enorm – die Montagezeit verkürzt sich von einigen Monaten auf wenige Tage. Diese Fassadenelemente können auf dem von wInterface patentierten Schienensystem rasch montiert werden. Mit dem geschützten digital FRESCO können die Fassadenelemente beliebig bedruckt werden. Durch diese Eigenschaften sowie die Fähigkeit Bewegungen in den Fugen aufzunehmen erweist sich wInterface als kongenialer Komplementär für Fertigteilbauweisen.

Weitere Informationen zu wInterface finden Sie unter www.winterface.at