Gleistausch in der Klosterneuburger Straße in Wien

Gleistausch in der Klosterneuburger Straße in Wien 20

 

Die Klosterneuburger Straße im 20. Wiener Gemeindebezirk ist eine der ältesten Verkehrsadern der Brigittenau und diente schon immer der Verkehrsverbindung nach Klosterneuburg (daher kommt auch der Name). Die Straße ist zweistreifig ausgeführt, links und rechts jeweils mit einem Parkstreifen versehen und von breiten Gehsteigen zu der dichten Verbauung begrenzt. Zur Auflockerung sind auf beiden Seiten der Straße auch Bäume gesetzt.

Im Bereich zwischen der Wexstraße und dem Gaußplatz wird hier die Linie 31 geführt, die vom Schottenring bis nach Stammersdorf fährt.

 

Quelle: ViennaGIS


 

Die Gleise der Straßenbahn liegen hier in der Mitte der Fahrbahn und der motorisierte Individualverkehr fährt auf diesen. Dadurch kommt es bei der Betonplatteneindeckung immer wieder zu Brüchen, wodurch die Anrainer eine Lärmbeeinträchtigung haben. Auch durch das Alter der Gleisanlage wurde es erforderlich, einen Gleistausch auf der Strecke durchzuführen.

Hier wird erstmalig in Wien der „Rheinfederoberbau“ eingesetzt, bei dem auf einer Betongleistragplatte die Rillenschienen spurhalterlos montiert werden, die Oberflächeneindeckung wird in Asphalt ausgeführt. Nur in den Bereichen von Haltestellen oder im Bereich von Kreuzungen kommt noch Ortbeton als Oberfläche zur Anwendung.

In einer Bauzeit von knapp 3 Monaten und in 6 Bauphasen werden 2.500 Meter Gleise, 4 Haltestellen und 4 Weichen erneuert.

 

Die IKK ZT-GmbH wurde hier von den Wiener Linien mit der Generellen Planung, der Ausschreibungs-, der Bauphasen- und Verkehrsführungsplanung, sowie der Planungs- und Baustellenkoordination beauftragt.


 

Vorher(2014) – Nachher(2017) – Vergleich:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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