Ein Tag im Leben der Katharina Scherr

Katharina Scherr ist CAD-Technikerin bei der TBH Ingenieur GmbH und gibt uns Einblick in ihren Arbeitsalltag. Immer wieder hält der Tag ein unerwartete Wendung parat…


 

Ein Tag im Leben der Katharina Scherr – CAD-Technikerin bei der TBH Ingenieur GmbH

Start in den Tag

Mein heutiger Tag beginnt, wie eigentlich jeder andere, um 5:55 Uhr. Nach der täglichen Morgenroutine, die sich aus kultivieren und um die Katze kümmern zusammensetzt, bin ich auch schon im Auto und begebe mich auf meine 40-minütige Fahrt zu unserem Büro nach Seiersberg. Diese Zeit nutze ich, um meine Lieblingsmusik zu hören und alle Aufgaben für den heutigen Tag gedanklich durchzugehen. Um 6:50 Uhr komme ich dann an und hole mir zuallererst eine Tasse Kaffee. Auf dem Weg dorthin kann ich bei unserem Bürohund “Ben” natürlich nicht vorbeigehen und muss ihn mit einer schnellen Streicheleinheit begrüßen.

Nach einem guten Morgen zu allen Kollegen, einem kurzen Tratsch mit unserem Chef Robert und ein paar anderen Kollegen ist der PC auch schon hochgefahren.


 

Vormittag

Heute bin ich ganz allein in unserem sonst so belebten Großraumbüro, denn alle Kollegen sind entweder krank, auf Urlaub oder arbeiten von zu Hause aus. Das Positive daran ist jedoch, dass der Radiosender von mir bestimmt werden kann.

Nun öffne ich die Pläne für mein aktuelles Projekt. In diesem gilt es heute den neuen Planstand einzuarbeiten und danach die Projektpläne zu finalisieren. Nach einer Stunde kommt ein Anruf von einem Kollegen, ein anderes Projekt soll heute noch bearbeitet werden – also bereite ich die Pläne fertig auf und gehe dann ins Büro nebenan um das andere Projekt zu besprechen. Wie immer gehören hier ein paar kurze Blödeleien dazu, bevor mit der nächsten Arbeit gestartet werden kann.

Also setzte ich mich wieder auf meinen Platz zurück um die Pläne für das nächste Projekt anzupassen. Aber auch dem kann ich mich nicht voll und ganz widmen, da zwei Schachtdetails für eines unserer Reininghaus Quartiere erstellt werden müssen. Das ist in einer halben Stunde erledigt und so kann ich mich wieder meiner eigentlichen Arbeit zuwenden. Und so ist der Vormittag auch schon verflogen.


 

Mittagspause

Meine Mittagspause verbringe ich – wie meistens – mit Kollegen auf der Terrasse. Danach kann dann wieder gut durchgestartet werden.


 

Nachmittag

In der Mittagspause habe ich nun wieder eine weitere Aufgabe zugeteilt bekommen. Bei einem anderen Projekt müssen die Elektrotechnikinstallationen eingespielt werden, da morgen dazu eine Besprechung in Wien stattfindet. Danach geht es darum alle Pläne zu plotten und zu falten. Da der Plotter aber nach der Hälfte der Pläne aufgibt und das Großraumbüro, wie schon vorher erwähnt, samt unserem Administrator leer ist, gilt es hier nach acht Arbeitsstunden den Fehler zu finden, bis mein Kollege schlussendlich den Techniker anruft. Da der Techniker heute keine Lösung mehr findet, können nur die Hälfte der Pläne zusammengestellt werden.

Nun arbeite ich noch schnell alle Mails ab, die über den Nachmittag in meinem Posteingang ankamen. Um 17:00 Uhr packe ich meine Sachen und mache mich wieder auf den Heimweg.

Zu Hause angekommen starte ich mit einem Krimi-Podcast in den Kopfhörern noch einen Abendspaziergang durch die Wiesen und Wälder des Lipizzaner Gestüts Piber, welches glücklicherweise direkt vor meiner Haustür liegt. Dabei fällt es mir immer leicht den Kopf frei zu bekommen.

Nach dem schnellen gemeinsamen Kochen und Essen mit meinem Freund wartet schon die Couch mit unserer Lieblingsserie. Nach diesem fast ein bisschen chaotischen Tag wird der Wecker um kurz nach 22:00 Uhr für den nächsten Tag gestellt.

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