Produkte

Entwicklung & Innovation

Unsere Mitarbeiter zeichnen sich sowohl durch die Neugierde an neuen Lösungen aus als auch durch den Willen, die eigene Arbeit und die Arbeitsergebnisse ständig zu verbessern. Über die erforderlichen Anpassungen an sich ändernde Marktverhältnisse hinaus, übernahmen IKK-Mitarbeiter in einzelnen Fachbereichen immer wieder die Führungsrolle bei der Entwicklung und Einführung von neuen Dienstleistungen und Arbeitsprozessen.

In den Gründungsjahren war die IKK eines der ersten Ziviltechnikerbüros, das komplexe Rechenaufgaben löste – damals noch auf den Rechenanalagen der TU Graz, die mit Lochkarten programmiert wurden. Als der Personal Computer Einzug in den Arbeitsalltag nahm, entwickelte die IKK zusammen mit der Hochschule in Györ eine eigene Software zur Verkehrsmodellierung und bei der Hydroconsult wurde ein Programm zur Berechnung von Wasserspiegellagen ausgearbeitet.

Darüber hinaus führte die IKK bereits im Jahr 2003 ein nach der Norm ISO 9001:2008 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem ein. Heute hat sich die IKK stärker denn je dem Wandel hin zu einem innovativen Unternehmen verschrieben. Unser klares Ziel ist es, laufend neue Produkte und Dienstleistungsinnovationen am Markt einzuführen. Neben einem starken Stammgeschäft entsteht so ein weiteres Standbein, wo wir in einzelnen Marktnischen als Innovation Leader neue Marktbedürfnisse schaffen können. Als erstes Ergebnis dieser Anstrengungen konnte im Herbst 2015 mit TrafficCheck.at eine eigene Online-Plattform für das Qualitäts- und Störfallmanagement im Verkehrswesen dem Markt präsentiert und bei der Stadt Graz in Betrieb genommen werden. Ein weiteres Beispiel ist die Beteiligung an der Entwicklung von wInterface – einer vorgefertigten, innovativen Vollwärmeschutzfassade. Nachfolgend werden einige aktuelle Produkte im Detail vorgestellt.

IKK WASPI

WASPI

Die Hydroconsult bietet mit WASPI ein an die Bedürfnisse des deutschsprachigen Raums angepasstes Pre- und Postprocessing-Modul zum Wasserspiegellagenprogramm Hec-2 an, das auf den bewährten Programmen des US Army Corps of Engineers/Hydrologic Engineering Center basiert. Der Vorteil dieses Programms liegt unter anderem in der laufenden praktischen Anwendung und der Weiterentwicklung vom Anwender für den Anwender. Zahlreiche Behörden, Elektrizitätsversorgungsunternehmen, Ingenieurbüros, Fachhochschulen und Universitäten nutzen das benutzerfreundliche Programm. Es handelt sich grundsätzlich um ein eindimensional-hydraulisches Berechnungsprogramm, dem auch zahlreiche 2D-Probleme einer quasi-2D-Lösung zugeführt werden können. Optional stehen auch SMS-Tools zur Nachbearbeitung 2D-hydraulischer Berechnungen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Software WASPI finden Sie unter www.hydroconsult.net/software/waspi-sms-tools-1

TrafficCheck

TrafficCheck bietet für die öffentliche Hand ein effizientes Verwaltungstool, um die Wünsche und Anregungen der Verkehrsteilnehmer/innen systematisch zu erfassen, statistisch auszuwerten und mit diesen einfach in Interaktion zu treten. Mit TrafficCheck wird eine kontinuierliche Evaluierung der Kundenzufriedenheit an Lichtsignalanlagen (Ampeln) umgesetzt.

Im Störfallmanagement werden mit TrafficCheck Arbeitsprozesse vereinheitlicht, Zuständigkeiten besser abgebildet, Schnittstellen vereinfacht und eine lückenlose Dokumentation bereitgestellt. Im Qualitätsstatistik-Tool von TrafficCheck erfolgt die Auswertung nach Verkehrssicherheit, Verkehrsablauf, Anlagenbeschaffenheit und Anlagenverfügbarkeit. Bei den Crowdsourcing-Daten entsteht durch die große Anzahl an Meldungen ein objektiviertes Bild, das repräsentativ die Verhältnisse vor Ort widerspiegelt.

TrafficCheck stellt einen Imagegewinn für die Politik dar, weil der/die Verkehrsteilnehmer/innen in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Die Stadtverwaltung erhält eine bessere Argumentation für zusätzliche Ressourcen bei Optimierungsmaßnahmen.

Die Idee zu TrafficCheck basiert auf den Ergebnissen eines von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in den Jahren 2010 bis 2012 unterstützen Projekts im Rahmen des Programms ways2go. Das Projekt wurde mit dem VCÖ Mobilitätspreis 2011 in der Kategorie Technologische Infrastruktur ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu TrafficCheck finden Sie unter www.trafficcheck.eu

IKK Intelligenter Verkehr
IKK Lärm

Gabionen Lärmschutzwandsysteme

Im Zuge der Lärmschutzbauprojektplanungen wurde ein „Absorbierendes Gabionwandelement“ in Form einer standardisierten Lärmschutzkassette für HE Steher entwickelt.

Gabionen, die ausschließlich mit Steinen befüllt sind, gewähren keinen effektiven Lärmschutz. Um die in den Normen geforderten Lärmschutzwerte zu erfüllen, ist der Einbau eines Lärmschutzkerns in den Steinkorb erforderlich.Die Baudetailentwicklung sowie die Durchführung der erforderlichen Prüfungen der schalltechnischen Eigenschaften erfolgten durch die Firma Scherf.

Die neuen Stein-Lärmschutzkassetten wurden bereits bei verschiedensten Lärmschutzwandprojekten erfolgreich eingesetzt.

wInterface

wInterface entwickelt und produziert vorgefertigte Fassadenelemente für den Vollwärmeschutz. Durch die automatisierte Herstellung der Hightech-Dämmelemente und ihres Befestigungssystems wird das gesamte Verfahren der Gebäudedämmung auf digitale Prozesse umgestellt. Die industrielle Vorfertigung maßgenauer modularer Dämmelemente vereinfacht in Kombination mit dem optimierten Befestigungssystem die Fassadendämmung gegenüber herkömmlichen Systemen enorm – die Montagezeit verkürzt sich von einigen Monaten auf wenige Tage. Diese Fassadenelemente können auf dem von wInterface patentierten Schienensystem rasch montiert werden. Mit dem geschützten digital FRESCO können die Fassadenelemente beliebig bedruckt werden. Durch diese Eigenschaften sowie die Fähigkeit Bewegungen in den Fugen aufzunehmen erweist sich wInterface als kongenialer Komplementär für Fertigteilbauweisen.

Weitere Informationen zu wInterface finden Sie unter www.winterface.at

wInterface