Innovation & Research

Zukunft planen

Wir sind überzeugt davon, dass ein langfristiger Unternehmenserfolg eng mit ständigem Wandel und Änderungsprozessen verbunden ist. Das umfasst die Geschäftsmodelle und Kundenbeziehungen ebenso wie die Qualifikation und Arbeitsweise unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie auch die angebotenen Produkte und Dienstleistungen. In unserer Unternehmensvision sehen wir neben einem starken Stammgeschäft unsere Zukunft vor allem im Ausbau der Innovationskraft unseres Unternehmens. Das zeigt sich in den letzten Jahren durch eine erhebliche Ausweitung der Forschungsaktivitäten mit einer Vielzahl spannender Forschungsprojekte. Wir gehen jedoch einen Schritt weiter: Denn echte Innovationen müssen am Markt auch erfolgreich platziert sein. Genau das ist uns beispielsweise mit unserer ersten Eigenentwicklung TrafficCheck sehr gut gelungen.

IKK Innovation & Research

Forschungskooperationen

Grundstein jeder Innovation ist eine gute Idee. Ideen können jedoch bestenfalls Initialzündung für einen Innovationsprozess sein. Für erfolgreiche Innovationen braucht es ein Netzwerk an Forschungs- und Entwicklungspartnern, die langfristig zuverlässig sind. Daher kooperiert die IKK mit mehreren renommierten Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise der TU Graz, der TU Wien, der TU Dresden und dem AIT Austrian Institute of Technology in Wien. Für die Umsetzung, Prototypenentwicklung und Markteinführung hat sich insbesondere das gute Verhältnis zu verschiedenen Kunden aus unserem Stammgeschäft bewährt. Erst durch das aktive Mitwirken von Kunden, wie beispielsweise der Stadt Graz oder den Wiener Linien, werden unsere neuen Produkte und Dienstleistungsinnovationen erfolgreich zur Marktreife gebracht.

wInterface

Neben der aktiven Eigenentwicklung von Dienstleistungsinnovationen stellen wir auch unsere Erfahrungen, unser Netzwerk an Partnern und Kunden sowie finanzielle Mittel gerne spannenden Entwicklungsprojekten wie beispielsweise wInterface zur Verfügung. Bei unserem ersten Kontakt mit DI Wolfgang Winter und DI Dr. Ingo Riemenschneider waren wir sofort begeistert von der Idee: automatisiert vorgefertigte und digital bedruckbare Vollwärmeschutzfassaden für die energetische Sanierung und den Neubau. Eine tolle Idee, ein hervorragendes Team und ein riesen Markt weltweit. Derzeit läuft bereits eine erste Produktions- und Entwicklungsanlage für die patentgeschützten Elemente und die Produktionsprozesse in Brodersdorf (Eggersdorf bei Graz). Mit laufenden Pilotprojekten in Österreich ist die Serienreife bereits annähernd erreicht. Weitere Informationen zum Produkt und zu wInterface selbst können der Website www.winterface.at entnommen werden.

IKK winterface
IKK Intelligenter Verkehr

TrafficCheck

TrafficCheck bietet ein effizientes Verwaltungstool, um die Wünsche und Anregungen der Verkehrsteilnehmer/innen systematisch zu erfassen, statistisch auszuwerten und mit diesen einfach in Interaktion zu treten.

Mit TrafficCheck wird eine kontinuierliche Evaluierung der Kundenzufriedenheit an Lichtsignalanlagen (Ampeln) umgesetzt. Anwender des Produktes sind Verwaltungseinheiten der öffentlichen Hand, die für Errichtung, Betrieb und Erhaltung von Lichtsignalanlagen verantwortlich sind.

Im Störfallmanagement werden mit TrafficCheck Arbeitsprozesse vereinheitlicht, Zuständigkeiten besser abgebildet, Schnittstellen vereinfacht und eine lückenlose Dokumentation bereitgestellt. Im Qualitätsstatistik-Tool von TrafficCheck erfolgt die Auswertung nach Verkehrssicherheit, Verkehrsablauf, Anlagenbeschaffenheit und Anlagenverfügbarkeit. Bei den Crowdsourcingdaten entsteht durch die große Anzahl an Meldungen ein objektiviertes Bild, das repräsentativ die Verhältnisse vor Ort widerspiegelt.

TrafficCheck bietet der Politik einen Imagegewinn durch die Miteinbeziehung der Verkehrsteilnehmer/innen in Entscheidungs-prozesse. Und die Stadtverwaltung erhält eine bessere Argumentation für zusätzliche Ressourcen bei Optimierungsmaßnahmen.

Die Idee zu TrafficCheck basiert auf den Ergebnissen eines von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in den Jahren 2010 bis 2012 geförderten Forschungsprojektes im Rahmen des Programms ways2go. Das Projekt wurde mit dem VCÖ Mobilitätspreis 2011 in der Kategorie Technologische Infrastruktur ausgezeichnet.

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